Wir über uns

Wer sind wir?

Wir, das sind Frauen zwischen zwanzig und Ende vierzig, die mit beiden Beinen im Leben stehen, ihre Aufgaben in Studium, Beruf und Familie ernst nehmen und gleichzeitig Spaß am Leben und an gemeinsamen Aktivitäten haben.


Was verbindet uns?

Uns Bundesschwestern verbindet, dass wir alle an Hochschulen in Heidelberg, Mannheim oder Darmstadt studieren, bzw. studiert haben und unsere Studentenzeit gemeinsam in der AV Nausikaa verbringen bzw. verbracht haben und die Prinzipien unserer Verbindung als für uns alle verbindlich anerkannt haben. Weiterhin verbindet uns die Freude, alte studentische Traditionen zu pflegen und sie mit unserem heutigen modernen Leben in Einklang zu bringen.
Die aktiven Bundesschwestern meistern ihren Alltag frei nach dem Motto: Lieber gemeinsam statt einsam. Dazu gehören neben dem Studium kulturelle Unternehmungen, Partys, Ausflüge und studentische Feiern. Und alle Bundesschwestern, die schon im Berufsleben stehen sind immer herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

 
Warum studentische Verbindung?

Kontakte und Freundschaften kann man auch in jeder anderen Hochschulgruppe oder in einem Verein knüpfen. Wichtig ist, dass der AV Nausikaa das Lebensbundprinzip zugrunde liegt. Alle, die sich einmal für eine Mitgliedschaft entschieden haben, taten das mit der Motivation ein Leben lang dabei zu bleiben. Heidelberg ist und bleibt immer für alle Bundesschwestern eine zweite Heimat, eine Anlaufstelle zum Austausch und zum Feiern. Der Kontakt unter den Generationen ist für jung und nicht mehr so jung bereichernd und spannend.


Was können wir hier lernen?


Jede Gemeinschaft hält für die, die sie gestalten, besondere Herausforderungen bereit. Besonders, wenn es gilt, die Ansichten, Wünsche und Interessen von 45 Frauen zwischen zwanzig und Ende vierzig unter einen Hut zu bekommen. Hier gemeinsam die Verbindung zu leben ist nicht immer einfach, aber es lohnt sich! Jede Bundesschwester hat hier viel gelernt und Erfahrungen gesammelt, die in Leben, Studium und Beruf wertvoll sind und die gemeinhin unter dem Begriff „soft-skills“ subsummiert werden: Selbstbewusstes Auftreten, Diskussionen führen, zu überzeugen und sich überzeugen zu lassen, zu kritisieren und kritisiert zu werden, Leistung zu fordern und Leistung zu bringen, Organisationsvermögen, Teamfähigkeit, Eigenverantwortung und vieles mehr.


Wie lange gibt es schon Damenverbindungen?

Seit Frauen Anfang des 20. Jahrhunderts an den deutschen Universitäten zum Studium zugelassen wurden, haben sich immer wieder zahlreiche von ihnen in studentischen Korporationen zusammengeschlossen. Gemeinsam und verbunden war es für sie so einfacher, die Gleichberechtigung mit ihren männlichen Kommilitonen anzustreben und dafür zu kämpfen. Als in der NS-Zeit Frauen an den Universitäten zunehmend unerwünscht waren, lösten sich die weiblichen Korporationen wieder auf. Erst Ende der siebziger Jahre kam es in Deutschland zur Gründung der ersten modernen Damenverbindung. Heute ist die Gleichberechtigung von Frauen und Männern an den Universitäten weitgehend abgeschlossen, aber durch ein neues Studiensystem und einen schwierigen Arbeitsmarkt stehen wir neuen Herausforderungen gegenüber, die sich in einer stabilen Gemeinschaft leichter meistern lassen.

 
 
     
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